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Postprocess, Folge 4

Der „Photoshop-Papst” Doc Baumann hat zu dem Themenkomplex digitale Bildbearbeitung in seinem Magazin DOCMA (1/2009, S. 41) wie folgt Stellung bezogen (in dem Artikel ging es nicht bloß um Bildbearbeitung, sondern auch um den Grundsatzstreit Analog-Digital – wie weit entfernt doch 4 Jahre manchmal erscheinen mögen):

Unter ästhetischen Aspekten, im Grenzfall als Kunstwerk, ist die Kontroverse überflüssig, denn dann ist wie bei Gemälde, Zeichnung und Illustration jedes Mittel legitim, um zur beabsichtigten Bildwirkung zu gelangen.

Dem kann ich voll und ganz zustimmen, denn nur der Rezipient, vom „naiven” Betrachter bis zum „qualifizierten” (Kunst-)Kritiker kann doch beurteilen, ob er das Bild gelten lässt, nach den ihm eigenen, für bedeutsam erachteten Kriterien und Maßstäben. Es steht jedem frei, seine eigenen, begründeten Kriterien zu entwickeln und durch fortwährende Selbstkontrolle zu schärfen. So etwas ist mir lieber als die „gefällt mir”-, „sieht irgendwie gut aus”-, „schön gemacht”-Fraktion, wie sie in Internet-Fotocommunities recht häufig anzutreffen ist...

(siehe auch die Folgen 12 und 3)
postprocess 7a
postprocess 7b
postprocess 8a
postprocess 8b