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Cimitero acattolico

360°×180° - #2

Unmittelbar neben der berühmten Cestiuspyramide in Rom erstreckt sich der „Friedhof für nicht-katholische Fremde“ (Cimitiero degli Stranieri accatolici). Da Rom, besonders im 18. und frühen 19. Jahrhundert, von Reisenden, Italienbegeisterten und Künstlern aus aller Herren Länder bevölkert war, wurde extra ein repräsentativer Friedhof für alle diejenigen Fremden eingerichtet, die nicht katholischer Konfession waren und nach Kirchenrecht nicht auf katholischen Friedhöfen bestattet werden durften. Viele Prominente sind unter ihnen: August Goethe, der Sohn Goethes; die britischen Dichter John Keats und Percy Byssche Shelley; der Architekt Gottfried Semper; August Kestner, Diplomat und Kunstsammler; und viele andere mehr.

Der schöne Vers aus Goethes Römischer Elegie: Dulde mich, Jupiter, hier, mit Hermes führe mich später, Cestus' Mal vorbei, leise zum Orkus hinab bezieht sich auf den Friedhof und die Cestiuspyramide.
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